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Donnerstag, 25. Juli 2019

Pressemitteilung: Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10, zuständig für die Stadtteile Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg und Preungesheim, unterstützt Forderungen aus dem Römer nach weiteren Straßenbahnen.



Frankfurt am Main, 25. Juli 2019. Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion, Martin Daum, hatte unter anderem gefordert, mindestens weitere acht Wagen anzuschaffen. 
Unterstützung erhielt er hierbei vom Vorsitzenden des Fachausschusses Verkehr der Frankfurter CDU, Frank Nagel. Beide begrüßten die bereits erfolgte Bestellung von 45 Wagen, der jedoch weitere Maßnahmen folgen müssten. So reichten die bereits beauftragen Wagen nur, um die bisherigen Wagen sowie immer noch fahrende Hochflurfahrzeuge zu ersetzen. 
Auch für eine Angebotsausbreitung für die Linien 11, 17 und 18 machen sich die beiden Christdemokraten stark. 

,,Die Linie 18 hat gute Nachfragesteigerungen. Sie wird seit ihrer Eröffnung 2012 sehr gut angenommen, auch und gerade im Abschnitt zwischen der Frankfurt University of Applied Sciences, der ehemaligen Fachhochschule, und dem Preungesheimer Bogen”, so der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10, Gero Gabriel. Gemeinsam mit der U-Bahnlinie 5 leiste sie einen entscheidenden Anteil zur stadtnahen Anbindung Preungesheims an den ÖPNV, so Gabriel weiter. 

Er schloss sich zudem der Forderung von Nagel und Daum an, eine Erhöhung der Frequenz (unter anderem) der Linie 18 hin zu einem 5-Minuten-Takt zu prüfen. Diese solle zumindest in der Hauptverkehrszeit erwogen werden. 

,,Ein solche Taktverstärkung ist unseres Erachtens jedoch nur durch den Kauf von weiteren Straßenbahnwagen beziehungsweise einer entsprechenden Verlängerung der Wagen möglich”, so Gabriel abschließend.

Dienstag, 22. November 2016

Pressemitteilung: CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 gratuliert Petra Breitkreuz zum Stoltze-Preis


Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 hat mit großer Freude auf die Verleihung des diesjährigen Stoltze-Preises an die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Petra Breitkreuz reagiert. Diese war im Rahmen der gestrigen Feierstunde anlässlich des 200. Geburtstages Stoltzes mit dem seitens der Freunde Frankfurts verliehenen Preises ausgezeichnet worden.
„Mit Petra Breitkreuz erhält eine Stoltze-Expertin mit Herz und Leidenschaft für den Frankfurter Literaten den diesjährigen Preis. Als ihre Fraktionskollegen freuen wir uns außerordentlich, dass Petra für ihre jahrzehntelange Tätigkeit als Leiterin des Stoltze-Museums der Frankfurter Sparkasse ausgezeichnet wird“, so der Fraktionsvorsitzende Gero Gabriel.

Breitkreuz ist seit 1989 für das Museum tätig und seit 1998 dessen Leiterin. Sie hat neben drei Dauerausstellungen über 40 Sonderausstellungen über Stoltze organisiert. In diesem Jahr war zudem eine neue Biografie über Stoltze von ihr erschienen.

Die studierte Historikerin sitzt seit 2006 für die CDU im Ortsbeirat 10 und ist seit 2011 Stellvertreterin Gabriels. In ihrer Freizeit engagiert sie sich unter anderem im Preungesheimer Kultur- und Geschichtsverein.

„Diese Auszeichnung ist für mich eine große Ehre. Ich nehme sie stellvertretend für das von mir geleitete Museum in Empfang. Sie ist mir zudem Ansporn und Verpflichtung, den großen Frankfurter Friedrich Stoltze und sein Werk in der Erinnerung – auch über Frankfurt hinaus - präsent zu halten“, versprach Breitkreuz im Kaisersaal des Römers abschließend.

Dienstag, 2. August 2016

Pressemitteilung: CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 begrüßt regentaugliche Umgestaltung der Bolzplätze in der Karl-Kirchner-Siedlung



Die christdemokratische Fraktion im Ortsbeirat 10 (Stadtteile Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg, Preungesheim) hat heute auf eine Ankündigung des Grünflächenamtes reagiert. Dieses hatte bekannt gegeben, dass Mitte August die Neugestaltung der Bolzplätze in der Karl-Kirchner-Siedlung beginnt (siehe Mitteilung des Presse- und Informationsamtes der Stadt Frankfurt vom 1. August 2016). 



„Bereits seit längerer Zeit wurden wir als Ortsbeiräte vor Ort auf die schlechte Nutzbarkeit der Anlage nach Regenfällen angesprochen“, so der Fraktionsvorsitzende Gero Gabriel. „Daher freuen wir uns über die Umstrukturierung der für die Siedlung so wichtigen Bolzplätze. Insbesondere begrüßen wir, dass die Kinder und Jugendlichen aus dem Stadtteil mit Hilfe von Planungswerkstätten in die Planung mit einbezogen wurden“, so Gabriel weiter.



Gemäß der Mitteilung sind drei Funktionsbereiche geplant: ein asphaltierter, eingezäunter Bolzplatz mit Kleinfeldtoren und Zuschauerbänken, eine zentrale Fläche mit Tischtennisplatten, Sitzgelegenheiten, einer Liegewiese und einer Unterstellmöglichkeit sowie ein Teilbereich mit Rückzugsräumen für Kleingruppen.



„Durch die Umgestaltung der Anlage wird diese sicherlich noch besser angenommen werden“, so Gabriel abschließend.

Samstag, 16. Juli 2016

Richtfest für die Dreifelderhalle im Sportpark Preungesheim

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Im September letzten Jahres wurde der Grundstein für die Bezirkssportanlage in Preungesheim gelegt (siehe dazu hier unseren Bericht), am 12. Juli 2016 konnte das Richtfest gefeiert werden. Die Eröffnung des neuen Sportparks ist für diesen Herbst geplant und Sportdezernent Markus Frank und Ortsvorsteher Robert Lange (beide CDU) träumen bereits von einem großen Sportfest im kommenden Jahr, auf dem sich die örtlichen Vereine vorstellen und die Bürger das Sportgelände mit Sport, Spiel und Spaß endgültig in Besitz nehmen können. Die neue Sportanlage bietet dazu die besten Voraussetzungen – Skyline-Blick inklusive. Erstmals wurde ein Küchentrakt mit eingeplant, der es den Vereinen ermöglicht, Sportler und Besucher mit Getränken und kleineren Speisen zu versorgen. Das große Außengelände bietet zahlreiche Möglichkeiten für Vereinsfeste und Sportturniere. Derzeit beginnt der Innenausbau der neuen Dreifelderhalle. Der große Rasenplatz, ein etwas kleinerer Kunstrasenplatz und zwei kleinere Spielfelder sind fertiggestellt. Das Interesse an der neuen Sportanlage ist bereits jetzt groß. Stadtrat Frank bekräftigte deshalb noch einmal seine Zusage, dass der Sportpark Preungesheim zu allererst den Vereinen und Schulen vor Ort zur Verfügung steht. Mit der Aufstellung eines Belegungsplans soll in Kürze begonnen werden, damit Vereine wie der TV Preungesheim damit beginnen können, die Einführung neuer Sportangebote vorzubereiten und das dafür benötigte Personal zu rekrutieren.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Pressemitteilung: CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 freut sich über Dienstantritt eines “Schutzmannes vor Ort” für das 12. Polizeirevier



Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 begrüßt die Berufung eines Schutzmannes vor Ort für den Bereich des 12. Polizeireviers. Dieses ist unter anderem für die Stadtteile Eckenheim und Preungesheim zuständig, welche im Ortsbezirk 10 liegen.

,,Durch den Schutzmann vor Ort wird die Polizeipräsenz in den Stadtteilen erhöht. Die Kontaktpflege mit Gewerbetreibenden, Vereinen und sonstigen Institutionen vor Ort wird  intensiviert. Wir erhoffen uns dadurch eine Steigerung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bevölkerung”, so der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Gero Gabriel.

Dirk Peglow, von Beruf selbst Kriminalbeamter und seit dieser Wahlperiode Mitglied der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10, führt hierzu weiter aus: ,,Neben einer allgemeinen Bürgerberatung obliegt es dem Kollegen vor Ort auch, in Rücksprache mit kommunalen Stellen eine kriminalpräventive Beratung und Betreuung, unter anderem in Kindergärten, Schulen sowie in Senioreneinrichtungen, zu betreiben” Die Anwesenheit bei Stadtteilfesten, Vereinsveranstaltungen sowie den Ortsbeiratssitzungen, aber auch eine verstärkte (Fuß-) Streifentätigkeit gewährleisten einen ständigen Austausch, der geeignet sei, Konfliktsituationen im Vorfeld der Einleitung von Strafverfahren zu bereinigen, so Peglow weiter.

,,Unsere Fraktion hat sich maßgeblich für einen solchen Schutzmann eingesetzt. Die drei entsprechenden Anträge wurden jeweils von allen Fraktionen mitgetragen. Wir freuen uns, dass der entsprechende Beamte nun seinen Dienst begonnen hat”, so Gabriel abschließend.

Dienstag, 20. Oktober 2015

Anträge für die Ortsbeiratssitzung am 3.11.2015 online

Auf Antrag unserer Fraktion wird sich der Ortsbeirat 10 unter anderem mit der Bebauung des Pfingstberges sowie den Streuobstwiesen in Preungesheim beschäftigen.
Der Ortsbeirat 10 tagt am Dienstag, den 3.11.2015 ab 19:30 Uhr im Saalbau Ronneburg, Gelnhäuser Straße 2. 

1. Engelthaler Straße vor dem Eingang der Gaststätte "Homburger Hof" sicherer gestalten


2. Mülleimer im Bereich des Jasminwegs und des Petunienwegs am Frankfurter Berg wieder                   aufstellen


3. Pfingstbergbebauung
    hier: Auswirkungen auf den Ortsbezirk 10


4. Regelmäßige Kontrolle der Streuobstwiesen und -bäume in Preungesheim


5. Konzept zur Verbesserung des Umfelds der Julius-Brecht-Straße

Mittwoch, 23. September 2015

Grundstein für Sportpark Preungesheim gelegt

Preungesheim, 22. September 2015.
Darauf haben im Ortsbezirk 10 viele sportbegeisterte Menschen lange gewartet, nun wurde der Grundstein für den Sportpark im Frankfurter Bogen gelegt. Sportdezernent Markus Frank dankte dem gesamten Ortsbeirat 10, Ortsvorsteher Robert Lange (CDU) und den Vertretern des TV Preungesheim 1880, des TSV Berkersheim 1910 und der TSG Frankfurter Berg 1957 ausdrücklich dafür, sich mit nie nachlassender Energie für die Bezirkssportanlage eingesetzt zu haben. Vor rund einem Jahr konnte mit den Erdarbeiten auf dem 64.500 m² großen Gelände begonnen werden. Jetzt fiel der Startschuss für die Drei-Felder-Halle. Durch die Integration des ursprünglich separat geplanten Funktionsgebäudes mit Umkleiden und Sanitärräumen können 1 Million Euro an Baukosten gespart werden. Nun entstehen für insgesamt 15 Millionen Euro neben der behindertengerechten Halle mit 199 Zuschauerplätzen ein Kunstrasenplatz, ein Naturrasenspielfeld, mehrere kleinere Spielfelder, ein Laufring und ein großer Parkplatz für die Nutzer und Besucher der Sportanlage. Auf Wunsch der Vereine, die bei der Konzeption des Sportparks beratend eingebunden waren, ist die Anlage auch für Vereinsfeiern geeignet. Architekt Zvonko Turkali, der als Experte im Sportstättenbau gilt, ist glücklich, dass nach einer zehnjährigen Planungsphase mit der Grundsteinlegung nun die Realisierung der neuen Halle beginnt. Über einem Betonuntergeschoss entstehen zwei Ebenen in Holzbauweise. „Es wird ein behagliches Gebäude, keine Blechkiste“, versprach Turkali. Oberlichte und Lichtbänder werden für ausreichend Helligkeit sorgen, so dass der Spielbetrieb tagsüber ohne Kunstlicht stattfinden kann. Ein großes Panoramafenster gibt den Blick auf die Frankfurter Skyline frei. 
Gemeinsam legten Stadtrat Markus Frank, Ortsvorsteher Robert Lange, Architekt Zvonko Turkali und Vertreter des Sportamtes, des Hochbauamtes und der federführenden FAG den Grundstein für die neue Halle. Mit der Kupferrolle wurden eine Tageszeitung vom 22. September 2015, ein Plan vom künftigen Sportpark und einige Geldmünzen vermauert. Zum Richtfest im kommenden Frühjahr wollen sich alle Beteiligten wieder auf dem Gelände an der Alkmenestraße treffen.

Weitere Fotos der Veranstaltung finden Sie auf unserer Facebookseite im Album "Grundsteinlegung Sportpark Preungesheim". Das Album ist öffentlich, Sie müssen kein Facebookmitglied sein, um die Fotos betrachten zu können.

Samstag, 29. August 2015

Fünfte Ausgabe des Newsletters unserer Fraktion veröffentlicht

Die fünfte Ausgabe unseres Newsletters beschäftigt sich neben dem Sommerfest der AWO Frankfurter Berg unter anderem mit der Eröffnung des Preungesheimer Stadtteilmuseums.

Die einzelnen Seiten des Newsletters finden Sie im Folgenden als Bild.








Den gesamten Newsletter als pdf-Datei finden Sie hier.

Dienstag, 25. August 2015

Anträge für die Ortsbeiratssitzung am 8.9.2015 online

Auf Antrag unserer Fraktion wird sich der Ortsbeirat 10 mit mehreren Anträgen zur Verkehrspolitik beschäftigen.
Der Ortsbeirat 10 tagt am Dienstag, den 8.9.2015 ab 19:30 Uhr im Gasthaus "Zum Lemp", Berkersheimer Obergasse 12.


1. Buslinie 25 über die S-Bahnstation Berkersheim hinaus mit der Buslinie 39 verbinden



2. Durchgangsverkehr im Frankfurter Bogen vermeiden


3. Berkersheim und Preungesheim jetzt vom Durchgangsverkehr entlasten
    hier: Linksabbiegen an der Friedberger Warte ermöglichen
 

4. Durchgangsverkehr in Berkersheim und in Preugesheim vermeiden
    hier: Park & Ride-Plätze in und um den Frankfurter Ortsbezirk 10 ermöglichen










Mittwoch, 19. August 2015

Ein Stadtteilmuseum für Preungesheim

Preungesheim, 16. August 2015.
Nach vierjähriger Planungs- und Umbauzeit öffnete das Museum an der Kreuzkirche gestern zum ersten Mal seine Pforten im alten Pfarrhaus in der Weinstraße 27. Auf nur knapp 50 m² Fläche zeigt das neue Museum die Geschichte Preungesheims seit seiner Ersterwähnung 772 im Lorscher Codex. Zur feierlichen Eröffnung waren unter anderem Stadtrat Bernd Heidenreich (CDU) und Stadtdekan Dr. Achim Knecht, der zusammen mit seiner Frau einst selbst Pfarrer an der Kreuzkirche in Preungesheim gewesen war, gekommen. Ortsvorsteher Robert Lange begrüßte es sehr, dass Preungesheim, das sogar 22 Jahre früher als Frankfurt urkundlich in Erscheinung getreten ist, nun über ein eigenes Museum verfügt. Der Ortsbeirat 10 hat seine Einrichtung mit einem Beitrag aus seinem Budget gerne unterstützt.
Der Andrang der Gäste zur Eröffnung war so groß, dass die Besucher nur in kleinen Gruppen nacheinander die stadtteilgeschichtliche Ausstellung sehen konnten. Geschickt nutzen Kurator Stephan Döring und das Team von 05 Architekten aus Darmstadt unter der Leitung von Joachim Raab jeden Winkel und jede Nische des ehemaligen Büroraums aus. In fünf Kapiteln erzählt die Ausstellung das Leben in Preungesheim seit dem Mittelalter. Neben liturgischen Gerätschaften und alten Chroniken aus dem Archiv der Kreuzkirche sind auch Alltagsgegenstände aus vergangenen Jahrhunderten im Museum zu sehen. Einen Schwerpunkt der Ausstellung nimmt der Deutsche Orden ein, dem bis zur Säkularisierung 1809 große Teile Preungesheims gehörten. Ihm sind die einzigartigen Wandmalereien in der Kreuzkirche aus der Zeit um 1280 und das Alte Pfarrhaus aus dem Jahre 1741 zu verdanken. Über dem Eingang ist bis heute das Wappen des Deutschen Ordens zu sehen. Wechselnde Sonderausstellungen zu besonderen Themen werden das Angebot ergänzen. Alle Preungesheimer können das neue Museum durch Spenden und Leihgaben dabei unterstützen.
Eingerichtet wurde das Museum an der Kreuzkirche vom Evangelischen Regionalverband. Ideell und finanziell unterstützt wird das Stadtteilmuseum vom Preungesheimer Kultur- und Geschichtsverein, der Ende 2011 ins Leben gerufen wurde. Seine Mitglieder unter dem Vorsitz von Anneliese Gad stellen die Museumshüter, die künftig für regelmäßige Öffnungszeiten des Museums sorgen werden. Das Museum an der Kreuzkirche steht künftig donnerstags von 16 bis 19 Uhr, sonntags von 11.30 bis 13 Uhr sowie an jedem letzten Samstag im Monat von 16 bis 18 Uhr Besuchern offen. Gruppenführungen können mit Anneliese Gad unter der Rufnummer 069 54 53 31 vereinbart werden.

Samstag, 15. August 2015

Pressemitteilung: CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 freut sich über prognostiziertes Wachstum des Ortsbezirks


„Zahlen sind ein deutliches Indiz für die Attraktivität unserer fünf Stadtteile“

Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 hat heute auf die seitens der Stadt Frankfurt veröffentlichten Wachstumsprognosen für die einzelnen Stadtteile der Mainmetropole reagiert. Diesen Zahlen zufolge wird die Bevölkerung im Ortsbezirk 10 von zur Zeit ca. 47.150 Einwohnern auf ca. 58.800 im Jahr 2040 steigen. Dies entspricht einem Wachstum von knapp 25 %. 

Für die einzelnen Stadtteile wurden folgende Zahlen prognostiziert: 

1. Berkersheim: ca. 3.800 Einwohner aktuell, ca. 4.200 im Jahr 2040; Wachstum: ca. 10,5 % 
2. Bonames: : ca. 6.300 Einwohner aktuell, ca. 8.000 im Jahr 2040; Wachstum: knapp 27 % 
3. Frankfurter Berg: ca. 8.050 Einwohner aktuell, ca. 10.300 im Jahr 2040; Wachstum: knapp 28% 
4. Eckenheim: ca. 14.300 Einwohner aktuell, ca. 17.000 im Jahr 2040; Wachstum: ca. 19 % 
5. Preungesheim: ca. 14.700 Einwohner aktuell, ca. 19.300 im Jahr 2040; Wachstum: ca. 31,3 % 
(Quelle: Frankfurter Statistische Berichte 2015, S. 66, Zahlen gerundet) 

„Diese Zahlen sind ein deutliches Indiz für die Attraktivität unserer fünf Stadtteile im Frankfurter Nordosten“, so der Fraktionsvorsitzende Gero Gabriel. „Mögen unsere Stadtteile untereinander begrüßenswerte Unterschiede haben - man denke beispielsweise an den liebenswerten dörflichen Charakter Berkersheims auf der einen Seite und den modern-urban geprägte Charakter des Frankfurter Bogens als Teil von Preungesheim auf der anderen Seite - so kann man doch zusammenfassen: insgesamt werden wir aller Voraussicht nach weiter wachsen“, so Gabriel. Dabei sei besonders zu beachten, dass der Wachstumswert von 25 % knapp eineinhalb mal so hoch ist wie der für Frankfurt insgesamt (hier gehen die Statistiker von einem Wachstum um die 17% aus). „Mit anderen Worten: das Wachstum des Ortsbezirks 10 liegt fast 50 % über dem ohnehin schon hohen Wert von 17% für Frankfurt als Ganzes“, so Gabriel weiter.

Gabriel führte aus, dass der zugrunde liegende Prognosezeitraum von 25 Jahren natürlich ein recht langer sei. Hier sei es schwer, zum jetzigen Zeitraum auf einzelne Maßnahmen einzugehen. Trotzdem betonte er, dass man vor dem Hintergrund der jüngst diskutierten Bau- und Infrastrukturmaßnahmen im Ortsbezirk 10 und der näheren Umgebung darauf achten müsse, die bestmöglichen Voraussetzungen für ein allgemein verträgliches Wachstum zu schaffen. So müsse unter anderem die nötige Verkehrsanbindung - sowohl für den Individualverkehr als auch für den ÖPNV - rechtzeitig geschaffen werden. „Hierunter verstehen wir seitens der CDU zum Beispiel, dass die Ortsrandumgehung in Bonames realisiert wird, um gute Voraussetzungen für Bonames-Ost zu schaffen“, so der Fraktionsvorsitzende weiter. Besondere Beachtung gelte auch dem Naturschutz, dabei sei beispielsweise zu beachten, dass sich neue Baugebiete in die Landschaft einfügen. Zudem sei auf wertvolle Ackerböden so weit wie möglich Rücksicht zu nehmen. „Bei allem Verständnis für neue Wohngebiete auch und gerade in der Nachbarschaft zu unserem Ortsbezirk lehnen wir daher eine Bebauung des Pfingstberges nach wie vor ab. Es ist bedauerlich, dass große Teile der Frankfurter Sozialdemokratie nach wie vor an solchen Überlegungen festhalten. Unter einer solchen Bebauung würde auch der Ortsbezirk 10 leiden“, so Gabriel. 

Seitens der CDU werde man zudem weiterhin darauf achten, dass Neubaugebiete in einem fairen Ausgleich mit und zu der bestehenden Bebauung realisiert werden. „Die Zahlen zeigen: Frankfurt wird wachsen, Frankfurt wird noch mehr neue Wohngebiete brauchen. Die jüngste Diskussion um angedachte oder gar bereits geplante Neubaugebiete in unseren Stadtteilen hat aber auch gezeigt, wie wichtig es ist, einen solchen Ausgleich sicherzustellen. Wir werden uns weiterhin für ein geordnetes Wachstum mit fairen Kompromissen zwischen den verschiedenen Interessengruppen einsetzen“, so Gabriel abschließend.

Die Pressemitteilung finden Sie hier als pdf.

Freitag, 24. Juli 2015

Ein ganzer Stadtteil verabschiedet die Schulleiterin der „Carlo“ in den Ruhestand

Foto: Mechthild Wagenhoff mit dem stellvertretenden Leiter des
staatlichen Schulamtes, Rainer Kilian 
Preungesheim, 23. Juli 2015.
Als Mechthild Wagenhoff am 1. August 2007 die Leitung der Carlo-Mierendorff-Schule (CMS) übernahm, hatte die Integrierte Gesamtschule an der Jaspertstraße nicht den besten Ruf. Acht Jahre später hinterlässt die engagierte Rektorin ein gut bestelltes Haus: Sie hat die Schule in den Stadtteil hinein geöffnet, die Schülerzahlen sind gestiegen, das Schulgebäude wurde von Grund auf saniert und um eine Mensa erweitert und die lange Zeit geforderte Oberstufe ist, wie auch Schuldezernentin Sarah Sorge in ihrem Redebeitrag bestätigte, in greifbare Nähe gerückt. Möglicherweise beginnen noch in diesem Jahr die Vorarbeiten für den Erweiterungsbau für die gymnasiale Oberstufe an der Goldpeppingstraße.
In seltener Übereinstimmung waren sich Stadträtin Sorge, Rainer Kilian vom staatlichen Schulamt, Ortsvorsteher Robert Lange, das Lehrerkollegium, die Elternvertreter und Schüler darin einig, dass sich Mechthild Wagenhoff „kämpferisch, aber immer freundlich“ für ihre Schüler eingesetzt hat. Als Schulleiterin nutzte sie fast jede Ortsbeiratssitzung, um die Mitglieder von der Notwendigkeit baulicher Veränderungen zu überzeugen, für neue Projekte an der CMS zu werben oder Erfolge ihrer Schule vorzustellen. Die CDU-Fraktion hat Frau Wagenhoff bei ihrer Arbeit immer gerne unterstützt.
Schon als Studentin in Freiburg hat sich Mechthild Wagenhoff für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, engagiert. Schon früh hat sich die angehende Lehrerin aus diesem Grunde ganz bewusst dafür entschieden, an einer Gesamtschule zu unterrichten. Ihrer Auffassung nach bietet diese Schulform optimale Bedingungen, um alle Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen zu fördern. Welche Wertschätzung Wagenhoff sich in ihrem Berufsleben erarbeitet hat, ließ sich an den zahlreichen kreativen Beiträgen zur Verabschiedung ablesen. Zu ihren Schülern gehörte auch Travestiekünstler Bäppi La Belle, der komödiantisch von seiner eigenen Schulzeit erzählte und seiner früheren Mathematiklehrerin und ihrem Mann zum Abschied einen Tanzkurs in seiner Tanzschule schenkte.
Die Elternvertreter unter der Führung von Heike Boruffka hatten ihre Erfahrungen mit Mechthild Wagenhoff in Verse auf die Melodie von „Aber dennoch hat sich Bolle ganz köstlich amüsiert“ gegossen. Im Anschluss daran hatte ein Film über den Widerstandskämpfer Carlo Mierendorff Premiere, den die Hörfunkjournalistin Boruffka zusammen mit Schülern und Eltern gedreht hatte. Als Zeitzeugin hatte dem Filmteam die 90 Jahre alte Dr. Lotte Köhler zur Verfügung gestanden, deren Vater ein Schulfreund Carlo Mierendorffs in Darmstadt gewesen war. Künftig soll der Film in den Unterricht integriert werden, um allen Schülern der CMS den Namensgeber der Schule näher zu bringen. Ein Projekt, welches die CDU-Fraktion als sehr wichtig einschätzt.
Das Lehrerkollegium unterzog die scheidende Rektorin einem äußert unterhaltsamen Ruhestands-Kompetenztest für Führungskräfte, den Frau Wagenhoff glänzend bestand, auch wenn sich keiner der Gäste auf der Abschiedsfeier wirklich vorstellen konnte, dass eine so aktive und gesellschaftspolitisch engagierte Frau nun tatsächlich die Hände in den Schoß legt. Wer die Lücke, die das Ausscheiden von Mechthild Wagenhoff an der Carlo-Mierendorff-Schule hinterlässt, schließen soll, ist noch nicht entschieden.


Mittwoch, 1. Juli 2015

Pressemitteilung: CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 begrüßt Entscheidung des Magistrats zur Einstellung der Planungen für das Neubaugebiet „Nördlich der Wolfsweide“



Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 hat auf eine aktuelle Entscheidung des Magistrats bezüglich des Neubaugebietes „Nördlich der Wolfsweide“ reagiert. Gemäß der Magistratsvorlage M 108 vom 29.6.2015 stellt die Stadtregierung entsprechende Planungen ein. Der Magistrat führte zur Begründung an, dass eine Planung mit der seitens der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Maßgabe des Erhalts der Kleingartenanlage an der Wolfsweide städtebaulich nicht umsetzbar sei. Für die wenigen verbleibenden baulichen Ergänzungen sei zudem eine Genehmigungsfähigkeit auf Grundlage des bestehenden Planungsrechts möglich.
Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Gero Gabriel, begrüßte die Entscheidung des Magistrats. „Frankfurt braucht dringend neuen Wohnraum. Dabei ist jedoch auf einen allgemeinverträglichen Ausgleich zwischen der Bestandsbebauung und der neuen Bebauung zu achten. Dieser Ausgleich wäre bei den diskutierten Plänen in Preungesheim unserer Ansicht nach nicht gegeben gewesen. Als CDU haben wir uns früh und ausdrücklich für einen Erhalt der Kleingärten stark gemacht und das Thema mit Anträgen und weiteren Aktionen aufgegriffen“, so Gabriel. Der Fraktionsvorsitzende dankte in diesem Zusammenhang auch dem örtlichen Landtagsabgeordneten, Staatsminister Boris Rhein (CDU), für seinen Einsatz zum Wohle der Kleingartenanlage.
Die nun getroffene Entscheidung des Magistrats, auf eine Bebauung fast gänzlich zu verzichten, zeuge von Augenmaß und Pragmatismus. Baulücken könnten, wie der Magistrat mitteilte, mit dem bestehen Planungsrecht gefüllt werden.
Um den nach wie vor steigenden Bedarf an Wohnbebauung zu decken, sprach sich Gabriel für weitere, moderate Neubauplanungen aus. „Den genannten Ausgleich zwischen Alt- und Neubebauung möchten wir so weit wie möglich sicherstellen. So werden wir beispielsweise das in Bonames geplante Neubaugebiet weiterhin kritisch und konstruktiv begleiten“, so der Fraktionsvorsitzende weiter.
„In die gestrige Sitzung des Ortsbeirates 10 haben wir zudem einen Antrag eingebracht, der die Prüfung eines Neubaugebietes in Eckenheim (nördlich der Sigmund-Freud-Straße, in der Verlängerung der Niederbornstraße) fordert. Wir möchten also nicht nur ‚auf der Bremse stehen´, sondern zeigen, dass wir auch eigene, umsichtige und realisierbare Vorschläge einbringen“, so Gabriel abschließend.

Diese Pressemitteilung finden Sie hier als pdf-Datei.
Den Antrag zum Neubaugebiet finden Sie hier.

Sonntag, 31. Mai 2015

Preungesheim isst – zum Zweiten

Preungesheim, 30. Mai 2015. 
Anlässlich der Veranstaltung "Preungesheim isst"  verwandelte sich der Hof der Carlo-Mierendorff-Schule in ein riesiges Esszimmer. Aus allen Teilen des Stadtteils waren Menschen zusammen gekommen, um sich bei einem gemeinsamen Essen unter freiem Himmel kennen zu lernen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 war mit Ortsvorsteher Robert Lange und Ortsbeirätin Petra Breitkreuz vertreten. Zum zweiten Mal öffnete die Gesamtschule am Gravensteiner Platz dafür ihre Pforten. Die lange Tafel, die sich unter den Leckereien aus aller Herren Ländern bog, stellte symbolisch die Verbindung zwischen der Karl-Kirchner-Siedlung, dem alten Ortskern Preungesheims und dem Neubaugebiet im Frankfurter Bogen her. Erstmals waren auch Bewohner der benachbarten Flüchtlingsunterkunft unter den Gästen.
Der Schülerchor der Liesel-Österreicher-Schule sowie die Hip-Hop-AG und das Schulorchester der „Carlo“ sorgten für das musikalische Rahmenprogramm. Am Ende des kurzweiligen Festes stellten mehrere Besucher fest, dass sie kaum etwas gegessen hatten, so angeregt hatten sie sich mit ihren Tischnachbarn unterhalten. Von den internationalen Spezialitäten blieb am Ende trotzdem kaum etwas übrig. Die Fortsetzung von „Preungesheim isst“ zur Schaffung einer gemeinsamen Preungesheimer Identität, die von zahlreichen Vereinen, den Kirchengemeinden, Nachbarschaftsinitiativen und der Stadt Frankfurt unterstützt wird, soll im kommenden Jahr folgen.

Sonntag, 26. April 2015

Erste Bilder des Jahresempfangs der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 online


Sie finden die Bilder entweder unter diesem Link oder in unserer   entsprechenden (öffentlich zugänglichen) Facebookgalerie.
Herzlichen Dank für Ihren Besuch!
Weitere Bilder und ein ausführlicher Bericht folgen in den nächsten Tagen.



Dienstag, 7. April 2015

Anträge für die kommende Sitzung des Ortsbeirates 10 online

Auf Antrag der CDU-Fraktion wird sich der Ortsbeirat 10 in seiner nächsten Sitzung unter anderem mit der Verkehrssicherheit im Wacholderweg sowie in der Renettenstraße beschäftigen.

Alle drei Anträge der CDU-Fraktion öffnen sich durch Klicken auf das jeweilige Bild.
Eine pdf-Datei mit allen Anträgen finden Sie hier.
 
1. Gefährlichen Bereich am Ende des östlichen Marbachwegs vor der Brücke über
die A 661 verbessern
 

2. Sicherheit auf den Straßen im Frankfurter Bogen verbessern


3. Verkehrssicherheit im Wacholderweg durch grundlegende Neuplanung erhöhen

Montag, 16. März 2015

Dritte Ausgabe des Newsletters der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 veröffentlicht

Die dritte Ausgabe unseres Newsletters beschäftigt sich insbesondere mit den beiden größten Stadtteilen unseres Ortsbezirkes: Eckenheim (über 14.000 Einwohner) und Preungesheim (über 13.500 Einwohner). In Eckenheim wird, eine entsprechende Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung vorausgesetzt, ein Katastrophenschutzlager entstehen. In Preungesheim werden in Zukunft in einer bisher als Kindergarten genutzten Einrichtung  Flüchtlinge beherbergt. Weitere Themen sind die Eröffnung der neuen Kreisgeschäftsstelle der CDU Frankfurt sowie der Durchgangsverkehr, insbesondere in Berkersheim.

Die einzelnen Seiten des Newsletters finden Sie im Folgenden als Bild.
Den gesamten Newsletter als pdf-Datei finden Sie hier.







Dienstag, 24. Februar 2015

Anträge für die kommende Sitzung des Ortsbeirates 10 online

Auf Antrag der CDU-Fraktion wird sich der Ortsbeirat 10 in seiner nächsten Sitzung unter anderem mit den Überlegungen zu einem Neubaugebiet ,,Berkersheim-Süd/Preungesheim-Nord" sowie erneut mit dem geplanten Umzug des Technischen Hilfswerks nach Eckenheim beschäftigen.

Alle drei Anträge der CDU-Fraktion öffnen sich durch Klicken auf das jeweilige Bild.
Eine pdf-Datei mit allen Anträgen finden Sie hier.

1. ,,Berkersheim-Süd/Preungesheim"



2. Aktueller Sachstand bezüglich des Umzugs des Technischen Hilfswerkes nach Eckenheim


3. Ballfangzaun am Wacholderweg



Die nächste Sitzung des Ortsbeirates 10 findet am Dienstag, den 10.3.2015 um 19:30 Uhr in der Altentagesstätte Frankfurter Berg (AWO), Fliederweg 9-11, statt.
Sobald die Tagesordnung online ist, wird Sie hier verlinkt. 

Donnerstag, 19. Februar 2015

Tag der Offenen Tür im Flüchtlingswohnheim im Frankfurter Bogen


Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie unter anderem auch Mitglieder der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 nutzten am 18. Februar die Gelegenheit, sich die neue Übergangsunterkunft für Flüchtlinge in der Goldpeppingstraße 17 persönlich anzuschauen. Die Containeranlage, die bis vor wenigen Monaten noch als Ausweichquartier für Kindergartenkinder gedient hatte, wurde in ihrem Inneren zur Unterbringung von bis zu 80 Personen umgerüstet. Jeweils zwei Personen teilen sich ein Zimmer, das mit Betten, Schränken, einem Esstisch und zwei Stühlen sowie einem Kühlschrank möbliert ist. Toiletten, Duschen und Waschküche mit Waschmaschinen und Trocknern sind in gesonderten Sanitärtrakten untergebracht. Daneben verfügt die Flüchtlingsunterkunft über eine geräumige Gemeinschaftsküche, in der sich die Bewohner selbst versorgen können und über einen Aufenthaltsraum. Sozialpädagogen stehen den Bewohnern als Ansprechpartner und Berater zur Verfügung. Die ersten zehn jungen Männer aus Syrien und Somalia sind in den vergangenen Tagen schon eingezogen. Inzwischen hat auch Pfarrerin Heike Seidel-Hoffmann vom Diakonischen Werk Frankfurt ihre Arbeit in der Flüchtlingsseelsorge aufgenommen. Sie wird auch die Hilfsangebote von einzelnen Bürgern, Initiativen und Vereinen aus dem Stadtteil für die Asylsuchenden koordinieren. Frau Seidel-Hoffmann ist unter der Telefonnummer 069 2475 149 3020 oder per E-Mail heike.seidel-hoffmann@diakonischeswerk-frankfurt.de zu erreichen. 

Unseren Bericht zur Informationsveranstaltung zu der Flüchtlingsunterkunft finden Sie hier.



Freitag, 30. Januar 2015

Flüchtlingsunterkunft in Preungesheim eröffnet am 18. Februar

Foto: Pfarrer Hans Hofmann, Irene Derwein, Peter Schäfer,
Jasmin Zeidan, Pfarrerin Streck-Spahlinger sowie Axel
Kaufmann (v.l.n.r.)

Preungesheim, 26. Januar 2015.
Am Montagabend trafen sich in der Kita im Apfelviertel mehr als 50 Menschen, um sich über ein geplantes Netzwerk zur praktischen Unterstützung von Flüchtlingen in Preungesheim zu informieren. Die evangelische Kreuzgemeinde hatte Vertreter des Diakonischen Werks und der umliegenden Kirchengemeinden in Eckenheim und Preungesheim sowie den Geschäftsführer des Evangelischen Vereins für Wohnraumhilfe, Peter Schäfer, eingeladen. Ziel war es, bei interessierten Bürgern, Nachbarn und Anwohnern dafür zu werben, die künftigen Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in der Kantapfelstraße in ihre Gemeinschaft aufzunehmen. Als Ansprechpartner standen den Teilnehmern außerdem Pfarrer Hans Hofmann von der Kreuzgemeinde, Notfallseelsorgerin Irene Derwein, die Sozialpädagogin Jasmin Zeidan, Pfarrerin Christine Streck-Spahlinger und Kirchenvorstand Axel Kaufmann (Ortsvorsteher im Ortsbeirat 2) zur Verfügung. 
Die Kirchenvertreter zeigten sich überwältigt von der großen Hilfsbereitschaft im Frankfurter Norden, machten aber auch deutlich, dass Hilfsangebote Einzelner sowie von Institutionen und Vereinen mit den Sozialarbeitern vor Ort abgestimmt werden müssen. Diese Koordinierungsaufgabe zwischen Bürgern und professionellen Betreuern soll ab Anfang Februar Pfarrerin Heike Seidel-Hoffmann übernehmen. Das Diakonische Werk hat dafür eigens eine halbe Stelle eingerichtet. In einem ersten Schritt wurden während der Veranstaltung Adressen von Teilnehmern gesammelt, die sich an dem künftigen Netzwerk für Flüchtlinge in Eckenheim und Preungesheim beteiligen wollen.
Bisher gibt es zwei Containerunterkünfte für Flüchtlinge und Wohnungslose in Frankfurt. Die erste Einrichtung für 18 Frauen am Grünhof im Dornbusch ist derzeit mit 11 Frauen belegt. Die Containeranlage in der Kantapfelstraße mit 80 Plätzen wird am 18. Februar eröffnet. „Natürlich sind Containerunterkünfte für uns nicht die erste Wahl“, erklärte Peter Schäfer vom Evangelischen Verein für Wohnraumhilfe, die gemeinsam mit dem Internationalen Bund, dem Roten Kreuz und neuerdings der AWO seit 1984 für die Unterbringung von Flüchtlingen und Wohnsitzlosen in Frankfurt zuständig ist. „Aber die Flüchtlingswelle hat uns überrollt“, so Schäfer weiter. Bis Ende 2013 verzeichnete man insgesamt 1200 Flüchtlinge, 2014 waren es stadtweit bereits 2400. In diesem Jahr werden Frankfurt vom Bund voraussichtlich weitere 1200 Menschen vorwiegend aus Eritrea, Afghanistan, dem Iran und Syrien zugewiesen. Nachdem alle Plätze in Hotels und Privatunterkünften ausgebucht waren, musste die Stadt jetzt erstmals auf bestehende Containeranlagen zurückgreifen. Für die Zukunft ist der Umbau von leerstehendem Büroraum in Flüchtlingsunterkünfte geplant.
In der Flüchtlingsunterkunft in Preungesheim werden sich jeweils zwei Personen einen voll möblierten Container von 18 m² Fläche teilen. Die Sanitäreinrichtung ist in separaten Containern untergebracht. Zwei Sozialarbeiter und Seelsorgerin Irene Derwein werden die meist alleinstehenden, jungen Männer und die wenigen Paare betreuen. Familien mit Kindern werden in anderen Einrichtungen untergebracht. Sozialpädagogin Jasmin Zeidan und ihre Kollegen möchten vor Ort dafür sorgen, dass die von Flucht, Krieg und Verfolgung traumatisierten Menschen zur Ruhe kommen und Angebote wie Deutschkurse besuchen können. Im Durchschnitt werden die Flüchtlinge etwa acht Monate in Preungesheim verweilen, bis für sie eine andere Lösung gefunden ist. Die Containereinrichtung in der Kantapfelstraße wird maximal für drei Jahre genutzt werden können, dann wird das Grundstück von der ABG Holding bebaut.
Unterstützung erfährt die Flüchtlingsunterkunft auch von der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10, die mit Ortsvorsteher Robert Lange sowie den beiden Ortsbeirätinnen Christine Emmerich und Petra Breitkreuz bei der Informationsveranstaltung vertreten war. Wenn die ersten Flüchtlinge am 18. Februar eingezogen sind, geht es darum herauszufinden, was an individueller Hilfe benötigt wird. Materiell sorgt die Stadt für die in Frankfurt gestrandeten; menschliche Begegnung, so der Wunsch von Pfarrer Hofmann, sollte aus der Nachbarschaft kommen. Eins, so Stadtbezirksvorsteher Wolfram Breitkreuz (CDU) können diejenigen, die ihre Hilfe für die Flüchtlinge bereits angeboten haben, jetzt schon tun: Mit ihrem Informationsvorsprung als Multiplikatoren wirken um Ängste und Vorbehalte gegen die Flüchtlinge abzubauen. In Preungesheim sind hilfsbedürftige Menschen aus aller Welt willkommen. Am Tag der offenen Tür am Mittwoch, 18. Februar 2015, ist von 15 bis 20 Uhr Gelegenheit, sich die Flüchtlingsunterkunft anzuschauen und mit Betreuern und ersten Bewohnern ins Gespräch zu kommen.