Posts mit dem Label Nidda werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nidda werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 13. Juni 2017

„Fraktion vor Ort“: CDU- Stadtverordnete besuchten Berkersheim

 „Wir sind gekommen um Ihnen zuzuhören und mitzunehmen, wo Sie der Schuh drückt“. Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Römer, Michael zu Löwenstein, die mehr als 30 Teilnehmer des Rundgangs durch Berkersheim. Gemeinsam mit seinen Fraktionskollegen Prof. Dr. Johannes Harsche und Robert Lange, zugleich Ortsvorsteher, sowie Gero Gabriel, CDU-Fraktionsvorsitzender im OBR 10 und den Ortsbeirätinnen Petra Breitkreuz und Waltraud Port, wollte sich zu Löwenstein ein Bild von der Situation in Berkersheim machen. In Frankfurts kleinstem und sehr dörflichen Stadtteil stehen gleich mehrere größere Bauvorhaben an, die den Anwohnern Sorge bereiten.

Der Rundgang begann an der Reithalle des Reit- und Fahrvereins Niddertal e.V., die in Kürze dem Ausbau der S-Bahnlinie 6 zum Opfer fallen wird. Das Gelände wurde bereits zum 30. September 2017 von der Deutschen Bahn AG gekauft, um Platz für das 3. und 4. Gleis der Strecke zu schaffen. Der Vereinsvorsitzende Lothar Bastian machte sehr deutlich, dass er auf die versprochene Verlegung der Reithalle und des Reitplatzes vertraut. Es ist dafür eine Sondergenehmigung der Naturschutzbehörde notwendig, weil das Gelände im besonders geschützten Grüngürtel liegt.
Von den Gleisbaumaßnahmen ist auch der Berkersheimer Kerbeverein e.V. betroffen, der das traditionelle Stadtteilfest seit 16 Jahren auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins ausrichtet. Im vergangenen Jahr konnte die 250. Berkersheimer Kerb gefeiert werden. Für eine finanzielle Unterstützung des Ortsbeirates hatte sich damals auch die CDU stark gemacht. Mit Zustimmung der DB AG kann das Fest in diesem Jahr ein letztes Mal dort gefeiert werden. Der Bürgervereinsvorsitzende Dieter Wolff hofft gemeinsam mit Lothar Bastian, dass auch die Kerb nach den Gleisarbeiten in die Nähe des bisherigen Festplatzes zurückkehren kann und für die kommenden vier Jahre ein geeignetes Ersatzgelände gefunden wird. „Ohne Festplatz ist der Tod der Traditionsfeier vorprogrammiert“, so Wolff, der zugleich den Kerbeverein führt. Sowohl die CDU-Fraktion im Römer als auch im Ortsbeirat 10 unterstützen die Bemühungen, den Reitsport und die Kerb in Berkersheim zu erhalten. So hat unsere CDU-Fraktion den Magistrat in einem Antrag vom 2.April 2017 aufgefordert, bei der Deutschen Bahn AG darauf hinzuwirken, dass eine Reithalle und der Festplatz im Berkersheimer Niddatal erhalten werden können.

Eine weitere Station des Rundgangs war das Hellmuth-Wollenberg-Haus des TSV Berkersheim. Vereinsvorsitzender Dr. Karsten Meyerhoff informierte die Teilnehmer darüber, dass der 700
Mitglieder starke Verein die Erweiterung seines Gebäudes um ein Materiallager in der Größenordnung einer Doppelgarage in Angriff nehmen wird. Die Stadt Frankfurt ist bereit für den Anbau ein städtisches Grundstück an den Verein zu verkaufen. Die Stadtverordnetenversammlung muss dem Projekt noch zustimmen. Die CDU-Fraktion im Römer steht den Planungen positiv gegenüber.

Vom Sportverein ging es weiter zur Berkersheimer Grundschule. Dort erwartete Schulleitern Jutta Brieger-Schmidt die Teilnehmer von „Fraktion vor Ort“. An Frankfurts kleinster Schule ist man derzeit mit der räumlichen und personellen Ausstattung zufrieden. Einziger Wehmutstropfen sind die fehlenden Plätze bei der Nachmittagsbetreuung für die Schulkinder. Die Schulgemeinde freut sich auf das neue, größere Schulgebäude auf dem Schwarzen Platz. Einig sind sich die Berkersheimer und die Verantwortlichen der CDU darin, dass der derzeitige Schulstandort auch nach Bezug der neuen Berkersheimer Schule als Treffpunkt und Versammlungsort für Berkersheim erhalten bleiben sollte- wenn nicht gar als Dependance der neuen Schule.

Noch nicht umgesetzt ist der geplante Unterstand auf dem Berkersheimer Friedhof, für den sich auch die CDU-Fraktion eingesetzt hat. Ortsvorsteher Robert Lange wird noch einmal direkten Kontakt mit dem Grünflächenamt aufnehmen und darauf hinwirken, dass das Dach endlich in Eigeninitiative vom Bürgerverein und mit Unterstützung aus Ortsbeiratsmitteln gebaut werden kann und die noch ausstehenden Haftungsfragen gelöst werden.

Die größten Sorgen bereitet den Berkersheimern derzeit der bevorstehende Ausbau der Bahnstrecke nach Friedberg, der im September beginnen soll und auch Auswirkungen auf den Bahnübergang in Richtung Harheim haben wird. Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass ein Übergang über die Gleise erhalten bleiben muss, in der Frage der Ausgestaltung gehen die Meinungen der Bürger stark auseinander. Michael zu Löwenstein wies darauf hin, dass die Stadtverordnetenversammlung sich bereits auf den Bau einer Omegabrücke anstelle des bisherigen Übergangs verständigt hat. Auch die CDU-Fraktion im Römer hält diese Variante für die verträglichste und kostengünstigste Lösung, um Fußgängern, Radfahrern, landwirtschaftlichen Fahrzeugen und den Bussen nach Harheim die Querung der Bahngleise zu ermöglichen. Durchgangsverkehr soll ausdrücklich durch technische Maßnahmen wie Schranken oder versenkbare Poller verhindert werden. „Stand jetzt ist die Omegabrücke das kleinste Übel. Begeisterung löst sie bei uns natürlich nicht aus, aber sie stellt zur Zeit die beste Lösung dar“, so Gabriel. Trotzdem habe sich die CDU gemeinsam mit anderen Fraktionen mit einem erneuten Antrag an den Magistrat gewendet, welcher die Möglichkeit für eine alternativen Brücke am östlichen Ortsrand prüfen lässt. Das Ergebnis der zuständigen Ämter steht noch aus.

Zuletzt schauten die Teilnehmer der Stadtteilbegehung durch Berkersheim bei der Freiwilligen Feuerwehr vorbei. Die 1985 erbaute Wache erfüllt längst nicht mehr die aktuellen Erfordernisse. Ein Neubau steht derzeit auf Platz 7 der Prioritätenliste der Feuerwehr. Da die Freiwillige Feuerwehr Berkersheim auch für die Teile Preungesheims und Eckenheims sowie des Frankfurter Bergs zuständig ist und die Wache im engen Kern von Berkersheim schlecht gelegen ist, würden die Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Berkersheim eine Verlagerung der Wache an den Ortsrand begrüßen. Die Vertreter der CDU-Fraktion werden diese Anregung politisch unterstützen. „Hier bleiben wir dran“, versicherte Gero Gabriel.

Im Saal des Gasthauses „Lemp“ hatten dann auch die Berkersheimer Bürger, die an dem dreistündigen Stadtteilrundgang nicht teilnehmen konnten, Gelegenheit zum Austausch mit den Politikern vor Ort. Michael zu Löwenstein, Robert Lange und Gero Gabriel freuten sich über die rege Beteiligung und werden die Anregungen, Kritiken, Wünsche und Forderungen der Berkersheimer in ihre Gremien mitnehmen.

(Text: Petra Breitkreuz, stv. Fraktionsvorsitzende)

Montag, 13. Juli 2015

Pressemitteilung: CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 begrüßt Entscheidung des Magistrats zur Erneuerung der Brücke über den Bonameser Altarm der Nidda



Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 hat heute auf eine aktuelle Entscheidung des Magistrats zur Erneuerung der maroden Brücke über den Bonameser Altarm der Nidda reagiert. Gemäß der heute veröffentlichten Magistratsvorlage M 981 vom 10.7.2015 wurden bezüglich der Erneuerung der zurzeit gesperrten Brücke (Bauwerk BW 137) Fachfirmen angefragt. Eine Vergabe soll Ende Juli 2015 erfolgen, die Fertigstellung ist bereits für Dezember 2015 geplant.

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Gero Gabriel, begrüßte die Entscheidung des Magistrats. „Als CDU haben wir uns bereits früh für einen Ersatz eingesetzt. Die Brücke ist für den Naherholungsfaktor der Umgebung sehr wichtig. Vor allem die Nutzer des Nordparks und des Alten Flugplatzes profitieren von ihr und bedauern sicherlich die derzeitige Sperrung“, so Gabriel.

Bereits im Juni letzten Jahres habe die CDU einen Vor-Ort-Termin beantragt, bei dessen Durchführung man dann seitens der Ämter rechtzeitig auf den maroden Zustand hingewiesen wurde. In seiner Mai-Sitzung habe der Ortsbeirat 10 daraufhin mithilfe eines auch seitens der CDU mitgetragenen Beschlusses eine Bezuschussung des Projekts aus Ortsbeiratsgeldern in Höhe von 5000 € beschlossen; auf diesen Anteil an der Finanzierung des Projektes ging der Magistrat in seiner Entscheidung ebenfalls ein.

„Wir hoffen nun, dass die Brücke wie geplant Ende des Jahres fertiggestellt werden kann und werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass das Naherholungsgebiet im Umfeld der Nidda den Bürgerinnen und Bürgern umfassend zur Verfügung steht“, so Gabriel abschließend.

Die Pressemitteilung finden Sie hier als pdf-Datei.

Dienstag, 9. September 2014

Behelfsbrücke soll Bonameser Holzbrücke bis zum Neubau ersetzen

Bonames, 8. September 2014.
Wie wichtig den Bonameser Bürgerinnen und Bürgern ihre Holzbrücke über den Niddaaltarm im Bonameser Nordpark ist, wurde bei einem Ortstermin deutlich, zu dem Ortsvorsteher Robert Lange eingeladen hatte. Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hatte die Brücke vor kurzem schließen lassen, da die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Ein hoher, gelb gestrichener Bretterzaun hindert nun Spaziergänger und Fahrradfahrer am Überqueren des 30 Jahre alten Bauwerks. Aus Sicherheitsgründen ist die Sperrung der Überführung unumgänglich. 
Brücken werden entsprechend der Vorschriften jährlich von Fachleuten begangen, alle drei Jahre eingehender begutachtet und alle sechs Jahre einer Hauptuntersuchung unterzogen. Stefan Herzog vom ASE hatte die Schäden bei der jüngsten Hauptuntersuchung nach Din 1076 festgestellt und weitergehende Analysen veranlasst. Dabei stellte sich heraus, dass das hölzerne Widerlager und tragende Teile der 23 m langen Brücke völlig verfault sind. "Die Brücke ist ein wirtschaftlicher Totalschaden und eine Reparatur nicht mehr möglich", erklärte Herzog den etwa 60 Anwesenden. Die Brücke sei 1984 baulich nicht fachgerecht errichtet worden. Eine Holzbrücke mit hölzernem Fundament sei in einem permanent feuchten Umfeld ungeeignet. Für einen Neubau seien 300.000 bis 350.000 Euro zu veranschlagen. Die nötigen Mittel dafür seien derzeit nicht vorhanden.
Darin stimmten auch Bernd Roser und Holger Alt vom Grünflächenamt mit dem Kollegen vom Amt für Straßenbau und Erschließung überein. Sie befürworten aber eine Zwischenlösung, um zu vermeiden, dass wilde Trampelpfade in dem Naturschutzgebiet rund um den Niddaaltarm entstehen. Der Niddaaltarm ist Teil des Frankfurter Grüngürtels und Naturschutzzone 2. Bauarbeiten können in dem schwer zugänglichen Gelände nur unter besonderen Auflagen zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt durchgeführt werden.  Da der städtische Haushalt für die kommenden beiden Jahre schon erstellt ist, können die Mittel für einen Neubau der Bonameser Brücke frühestens für 2017 bereitgestellt werden. Roser versprach aber in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem ASE klären zu lassen, ob nicht das Technische Hilfswerk eine Behelfsbrücke über den Altarm bauen kann. Erste Informationen zum Stand des Verfahrens sollen den Bürgern über den Ortsbeirat 10 in seiner nächsten Sitzung am 30. September 2014 im Saal des Gasthauses Lemp in Berkersheim zugehen.
                                                           

Montag, 28. Juli 2014

Niederschrift der 33. Sitzung des Ortsbeirates 10 online

Die Niederschrift der letzten Sitzung des Ortsbeirates 10 vor der Sommerpause ist via Parlis verfügbar. 
Der Ortsbeirat hat allen Anträgen der CDU-Fraktion (größtenteils einstimmig) zugestimmt.
Die vollständige Niederschrift finden Sie hier. Zu allen Anträgen der CDU-Fraktion für die 33. Sitzung gelangen Sie hier.
Die nächste Sitzung des Ortsbeirates findet voraussichtlich am Dienstag, den 9.9.2014 um 19:30 Uhr im Saalbau Nidda statt, die Tagesordnung wird voraussichtlich am 26.8.2014 veröffentlicht.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Anträge für die kommende Sitzung des Ortsbeirates online

Auf Antrag der CDU-Fraktion wird sich der Ortsbeirat 10 in seiner nächsten Sitzung unter anderem mit der medizinischen Versorgung im Stadtteil Berkersheim sowie dessen dörflicher Struktur beschäftigen. Alle vier Anträge der CDU-Fraktion finden Sie im Folgenden als Bild oder durch Klicken auf den Betreff (via Parlis):

1. Dörflich-liebenswerte Struktur Berkersheims erhalten
2. Medizinische Versorgung in Berkersheim
3. Holzbrücke über den Altarm der Nidda am Nordpark Bonames
4. Fußgängerbereich am Gravensteiner Platz

Die Sitzung findet am Dienstag, den 15. Juli 2015 um 19:30 Uhr im Saal der Gaststätte Lemp statt.
Die aktuelle Tagesordnung ist ebenfalls via Parlis abrufbar.