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Dienstag, 2. August 2016

Pressemitteilung: CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 begrüßt regentaugliche Umgestaltung der Bolzplätze in der Karl-Kirchner-Siedlung



Die christdemokratische Fraktion im Ortsbeirat 10 (Stadtteile Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg, Preungesheim) hat heute auf eine Ankündigung des Grünflächenamtes reagiert. Dieses hatte bekannt gegeben, dass Mitte August die Neugestaltung der Bolzplätze in der Karl-Kirchner-Siedlung beginnt (siehe Mitteilung des Presse- und Informationsamtes der Stadt Frankfurt vom 1. August 2016). 



„Bereits seit längerer Zeit wurden wir als Ortsbeiräte vor Ort auf die schlechte Nutzbarkeit der Anlage nach Regenfällen angesprochen“, so der Fraktionsvorsitzende Gero Gabriel. „Daher freuen wir uns über die Umstrukturierung der für die Siedlung so wichtigen Bolzplätze. Insbesondere begrüßen wir, dass die Kinder und Jugendlichen aus dem Stadtteil mit Hilfe von Planungswerkstätten in die Planung mit einbezogen wurden“, so Gabriel weiter.



Gemäß der Mitteilung sind drei Funktionsbereiche geplant: ein asphaltierter, eingezäunter Bolzplatz mit Kleinfeldtoren und Zuschauerbänken, eine zentrale Fläche mit Tischtennisplatten, Sitzgelegenheiten, einer Liegewiese und einer Unterstellmöglichkeit sowie ein Teilbereich mit Rückzugsräumen für Kleingruppen.



„Durch die Umgestaltung der Anlage wird diese sicherlich noch besser angenommen werden“, so Gabriel abschließend.

Montag, 12. Januar 2015

Ortstermin zur Kita Feuerwehrstraße

Eckenheim, 8. Januar.
Der für Reformprojekte zuständige Stadtrat Jan Schneider (CDU) hat sich für 2015 viel vorgenommen. Insgesamt sechs Kindertagesstätten sollen in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden. Sie werden in kostengünstiger Modulbauweise errichtet. Nur wenn das Gesamtpaket der Kitabauten fristgerecht ausgeführt werden kann, werden die von der Stadt ausgehandelten Ersparnisse wirksam. Baubeginn für die Kita Feuerwehrstraße in Eckenheim ist der 1. Oktober. Bis dahin müssen noch einige Vorarbeiten gemacht werden, um einen reibungslosen Baustellenverkehr zu gewährleisten. Um die Vertreter des Ortsbeirates über die geplanten Maßnahmen zu informieren, hatte Ortsvorsteher Robert Lange (CDU) Stadtrat Schneider, Reinhard Ries und Jens Stiegel von der Branddirektion sowie Vertreter von Hochbauamt, Grünflächenamt und Stadtschulamt zu einem Vororttermin eingeladen. Die Erschließung der Baustelle auf dem Gelände der ehemaligen Gibbs-Kaserne soll gemäß den Vorgaben des Hochbauamtes über die Feuerwehrstraße erfolgen. Um den Baufahrzeugen einen Zwei-Wege-Verkehr zur An- und Abfahrt zu ermöglichen, wird die Feuerwehrstraße um das noch vorhandene Kasernengebäude in einer Ringstraße herumgeführt. Sollte die Verlängerung der Feuerwehrstraße wider Erwarten nicht bis zum Baubeginn fertig gestellt sein oder sollte es zu verkehrstechnischen Engpässen kommen, müssen alternative Anfahrmöglichkeiten zur Kitabaustelle parallel zur Gießener Straße gefunden werden, erklärte Klaus Desoi vom Hochbauamt. Die Baustelle könnte dann beispielsweise über die Gederner Straße und den dort anschließenden Bolzplatz erreicht werden. Von Seiten des Grünflächenamtes ist eine vorübergehende, etwa dreimonatige Nutzung des Bolzplatzes als Baustellenzufahrt denkbar. Die Spielfläche wird nach Abschluss der Arbeiten wieder hergerichtet. Die unter anderem von Ortsvorsteher Robert Lange angedachte Möglichkeit, eine dauerhafte Zufahrt zur Kita in Höhe der Haltestelle Theobald-Ziegler-Straße über die Gleise der U 5 einzurichten, sollte ebenfalls geprüft werden. Dabei hat vor allem die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) als Betreiberin der Linie ein entscheidendes Wort mit zu reden.


Dienstag, 9. September 2014

Behelfsbrücke soll Bonameser Holzbrücke bis zum Neubau ersetzen

Bonames, 8. September 2014.
Wie wichtig den Bonameser Bürgerinnen und Bürgern ihre Holzbrücke über den Niddaaltarm im Bonameser Nordpark ist, wurde bei einem Ortstermin deutlich, zu dem Ortsvorsteher Robert Lange eingeladen hatte. Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hatte die Brücke vor kurzem schließen lassen, da die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Ein hoher, gelb gestrichener Bretterzaun hindert nun Spaziergänger und Fahrradfahrer am Überqueren des 30 Jahre alten Bauwerks. Aus Sicherheitsgründen ist die Sperrung der Überführung unumgänglich. 
Brücken werden entsprechend der Vorschriften jährlich von Fachleuten begangen, alle drei Jahre eingehender begutachtet und alle sechs Jahre einer Hauptuntersuchung unterzogen. Stefan Herzog vom ASE hatte die Schäden bei der jüngsten Hauptuntersuchung nach Din 1076 festgestellt und weitergehende Analysen veranlasst. Dabei stellte sich heraus, dass das hölzerne Widerlager und tragende Teile der 23 m langen Brücke völlig verfault sind. "Die Brücke ist ein wirtschaftlicher Totalschaden und eine Reparatur nicht mehr möglich", erklärte Herzog den etwa 60 Anwesenden. Die Brücke sei 1984 baulich nicht fachgerecht errichtet worden. Eine Holzbrücke mit hölzernem Fundament sei in einem permanent feuchten Umfeld ungeeignet. Für einen Neubau seien 300.000 bis 350.000 Euro zu veranschlagen. Die nötigen Mittel dafür seien derzeit nicht vorhanden.
Darin stimmten auch Bernd Roser und Holger Alt vom Grünflächenamt mit dem Kollegen vom Amt für Straßenbau und Erschließung überein. Sie befürworten aber eine Zwischenlösung, um zu vermeiden, dass wilde Trampelpfade in dem Naturschutzgebiet rund um den Niddaaltarm entstehen. Der Niddaaltarm ist Teil des Frankfurter Grüngürtels und Naturschutzzone 2. Bauarbeiten können in dem schwer zugänglichen Gelände nur unter besonderen Auflagen zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt durchgeführt werden.  Da der städtische Haushalt für die kommenden beiden Jahre schon erstellt ist, können die Mittel für einen Neubau der Bonameser Brücke frühestens für 2017 bereitgestellt werden. Roser versprach aber in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem ASE klären zu lassen, ob nicht das Technische Hilfswerk eine Behelfsbrücke über den Altarm bauen kann. Erste Informationen zum Stand des Verfahrens sollen den Bürgern über den Ortsbeirat 10 in seiner nächsten Sitzung am 30. September 2014 im Saal des Gasthauses Lemp in Berkersheim zugehen.